Inhalt
Datum: 12.02.2026

Notzeit für unsere heimischen Wildtiere

Die aktuellen Wetterverhältnisse mit Kälte, Schnee und gefrorenem Boden bedeuten für viele Wildtiere puren Überlebenskampf. Nahrung ist knapp, jede Flucht kostet wertvolle Energie – Energie, die sie jetzt dringend brauchen, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren.
So haben die Landkreise Ludwigslust- Parchim sowie auch Vorpommern- Greifswald die Notzeit ausgerufen.

Darum unsere Bitte an alle Spaziergänger:
Bleiben Sie auf den Wegen und scheuchen Sie die Tiere nicht auf.– Wild braucht jetzt vor allem eins: Ruhe.

Hunde gehören zwingend an die Leine, nicht nur im Wald sondern auch auf den Wegen in freier Landschaft!
Ein aufgescheuchtes Reh oder ein flüchtender Hase kann lebensgefährlich geschwächt werden.

Was Jäger in den Revieren in der Notzeit füttern:

Artgerechtes und geeignetes Futter, z. B.:
• Heu
• Futterrüben, Mohrüben
• Getreide
• Eicheln und Kastanien (sauber & schimmelfrei)


Jeder kann helfen:
Respektieren Sie als Spaziergänger die Rückzugsräume der Tiere, unterlassen Sie eigene Fütteraktionen, so lieb das auch gemeint ist. Wenn Sie aktiv helfen wollen, wenden Sie sich an die einheimischen Jäger, diese wissen nun am besten was das Wild benötigt. Üben Sie bitte beim Ausflug in die Natur Zurückhaltung, für uns Menschen mag es Erholung sein - für die Tiere kann er Stress bedeuten – für uns Entspannung, für sie Todesangst.


Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Für die, die keine Stimme haben.


Zu diesem Thema besuchte uns am 12. Februar der NDR in unserem Lehrrevier. Hier geht es zum Beitrag:

Landkreis Ludwigslust-Parchim ruft "Notzeit für Wild" aus